Die Risiko Analyse nicht zu machen, ist das größte Risiko eines Projekts. Und dennoch kommt es in vielen Projekten vor, dass Risiken nur halbherzig betrachtet werden. Was kann das für Folgen haben? Darum geht es in diesem Beitrag.

Kurz erklärt: Die Risikoanalyse

Externe Risiken ermitteln

Welche Risiken gibt es im Projekt? Um sich dem Thema anzunähern, kannst du dir erstmal Gedanken darüber machen, welche externen Abhängigkeiten vorliegen. Es ist ein Risiko, dass hier etwas dazwischen kommt. Wenn du damit startest, hast du sicherlich schon einige Risiken zusammen.

Du kannst beim Ermitteln der Risiken zunächst eine Liste anlegen. Liste die Projektrisiken einfach untereinander auf der Liste.

Interne Projektrisiken auflisten

Externe Abhängigkeiten hast du betrachtet. Jetzt kannst du interne Abhängigkeiten begutachten. Gibt es Mitarbeiter:innen in deinem Team, die auch von anderen Teams benötigt werden? Oder müssen evtl. auch Linientätigkeiten übernommen werden? Daraus könnten sich einige Risiken ergeben.

Haben deine Mitarbeitenden alle die notwendigen Skills oder werden dringend benötigte Skills ggf. nicht besetzt? Auch hierfür kannst du die Risiken formulieren.

Organisatorische Projektrisiken kennen

Neben den zuvor geschilderten Risiken gibt es noch zahlreiche weitere, vor allem organisatorische Risiken:

  • Dein Projektbudget wird verringert
  • Das Vorhaben wird behördlich untersagt / stark eingegrenzt
  • Die Zeitvorgaben sind nicht realistisch gesteckt
  • uvm.

Der Fantasie ist hier keine Grenzen gesetzt.

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Das kannst du tun, wenn die Risken ermittelt wurden

Konzentriere dich auf die Projektrisiken, die die meisten Auswirkungen auf dein Projekt haben werden. Wenn es zudem auch noch wahrscheinlich ist, dass sie auftreten, musst du etwas dagegen tun.

Bei Risiken, die nicht auftreten werden oder faktisch keine Auswirkungen haben, musst du dich (erstmal) nicht drum kümmern. Siehe dir dazu auch gerne noch die Hinweise in dem verlinkten Video an.

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Häufige Fragen

Was sind die häufigsten Projektrisiken?
Zu den häufigsten Risiken zählen unklare Anforderungen, Ressourcenengpässe, technische Schulden, fehlende Kommunikation und mangelndes Stakeholder-Commitment. Frühzeitige Identifikation hilft, gegenzusteuern.
Wie geht man systematisch mit Projektrisiken um?
Risiken sollten regelmäßig identifiziert, bewertet (Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung) und priorisiert werden. Für die wichtigsten Risiken werden konkrete Gegenmaßnahmen festgelegt und deren Umsetzung verfolgt.
Welche Rolle spielen Risiken in agilen Projekten?
In agilen Projekten werden Risiken nicht in einem einmaligen Risk Assessment erfasst, sondern kontinuierlich im Backlog und in Retrospektiven thematisiert. Kurze Iterationen ermöglichen schnelles Reagieren auf neue Risiken.

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